Ultraschallprüfung


 
Bei der Longitudinalwelle schwingen die Moleküle (Atome) parallel, bei der Transversalwelle senkrecht zur Ausbreitungsrichtung. Die Schallgeschwindigkeit ist eine Materialkonstante die im wesentlichen vom Elastizitätsmodul und der Dichte des Werkstoffes abhängt. Mit der Frequenz f, der Schallwelle folgt daraus die Wellenlänge l.

Ein Ultraschallimpuls durchläuft das Werkstück mit der für den Werkstoff charakteristischen Schallgeschwindigkeit. Dabei kommt es zu einer Wechselwirkung mit der Struktur des Werkstückes. Die Auswertung der empfangenen Signale lässt dabei Rückschlüsse auf die innere Beschaffenheit des Prüfobjektes zu, ohne es zu zerstören, Poren, Lunker, Einschlüsse und Dopplungen werden so jederzeit entdeckt.

Vom Sender des Gerätes werden gleichmäßige elektrische Spannungsstöße erzeugt und dem Prüfkopf zugeleitet, die dort Ultraschallimpulse auslösen. Gleichzeitig startet der Elektronenstrahl in der linken, unteren Bildschirmecke mit dem Sendeimpuls (SI). Reflektierte Schallwellen, die wieder vom Prüfkopf empfangen werden, erzeugen die Echos (Reflektor echo, Rückwandecho) auf dem Bildschirm. Bei dieser A-Bilddarstellung wird die Echoamplitude eines Reflektors vertikal, die Laufzeit oder Entfernung horizontal dargestellt. Jedem Echo wird so eindeutig der Schallwegs (S) zugeordnet => Ortung von Reflektoren, Wanddickenmessung.

Ultraschallüberprüfung auf Volumenfehler


Ultraschall Wanddickenmessung